| Kostensenken bei Spangenbehandlung |
Wir nehmen Teil am KFO-Qualitätsvertrag, dadurch können wir Mitgliedern bestimmter Betriebskrankenkassen einen deutlichen Preisvorteil ermöglichen. |
KieferorthopädieZahn- und Kieferfehlstellungen können bei Nichtbehandlung Karies, Zahnfleischerkrankungen und Kiefergelenksprobleme verursachen. Durch eine kieferorthopädische Behandlung können Schäden an Zähnen, Kiefer und Kiefergelenk vermieden werden. Die Kieferorthopädie ist somit Prophylaxe pur.Die Ziele einer kieferorthopädischen Behandlung sind die Wiederherstellung der Kaufähigkeit, die Stabilisierung des Gebisses und die Verbesserung der Ästhetik. Wir bieten in unserer Praxis qualitativ hochwertige und moderne Kieferorthopädie an.Unser Behandlungsspektrum umfasst die Behandlung von Kindern, Jugendlichen sowie von Erwachsenen. Unsere Kompetenz auf diesem Gebiet halten wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen auf aktuellem Stand. ![]()
1. ErstberatungVor einer kieferorthopädischen Behandlung erfolgt immer eine gründliche klinische Voruntersuchung. Wir legen hierbei unser Augenmerk nicht „nur“ auf Zahn- und Kieferfehlstellungen, neben den Zähnen werden insbesondere Zahnfleisch und das Kiefergelenk nach einem praxisinternem standardisiertem Schema untersucht.Anhand des klinischen Befundes wird gemeinsam die Behandlungsnotwendigkeit ermittelt und individuell das weitere Vorgehen besprochen. Außerdem haben wir natürlich die Möglichkeit gezielt auf Ihre Fragen und Wünsche einzugehen. 2. Erstellung eines TherapieplansFalls eine Behandlung für sinnvoll und notwendig erachtet wird, wird ein Folgetermin vereinbart. Bei diesem Termin werden, falls noch nicht vorhanden, folgende diagnostische Unterlagen erstellt:1) Röntgenbilder (Fernröntgenseitenaufnahme, Orthopantomogramm) 2) Abdrücke von Ober – und Unterkiefer 3) Fotos (intra- und extraoral) 4) Messungen direkt im Mund bzw. am Gesicht Nach Auswertung der Unterlagen wird ein individueller Therapieplan erstellt. Je nach „Schweregrad“ der Fehlstellung kann der Therapieplan für einen Kostenzuschuss an die Krankenkasse weitergeleitet werden. ![]() 3. KostenübernahmeDie erforderliche Therapie und anfallende Kosten für eine Behandlung werden nach Erstellung und Auswertung der diagnostischen Unterlagen in einem Heil- und Kostenplan festgehalten.Bei privat versicherten Patienten empfehlen wir den Heil- und Kostenplan vor der Behandlung bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft einzureichen. Für eine Kostenübernahme ist die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung von großer Bedeutung. Bei gesetzlich versicherten Patienten bis zum 18. Lebensjahr greift die KIG Klassifikation, d.h. fällt der Schweregrad der Fehlstellung in eine KIG- Stufe 3 oder größer gibt es einen Zuschuss für die Behandlung. Ist die KIG Einstufung kleiner 3 kann leider keine Behandlung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen. Bei gesetzlich versicherten Patienten die älter als 18 sind, wird eine kieferorthopädische Behandlung nur dann bezuschusst, wenn zusätzlich eine chirurgische Korrektur der Fehlstellung erforderlich ist. 4. Kieferorthopädische ProphylaxeNatürlich achten wir während der kieferorthopädischen Behandlung auf die Einhaltung der zahnärztlichen Routinekontrollen. Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise wie sie die Mundpflege und Zahngesundheit (unter anderem bzgl. Essensgewohnheiten) während der Behandlung optimal gestalten können. Außerdem erhält jeder Patient, bei Bedarf, ein Starterset mit wichtigen Pflegeprodukten, speziell abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse.![]() Insbesondere während der Behandlung mit einer festen Zahnspange ist die Mundhygiene erschwert. Die feste Spange an sich, fügt den Zähnen keinen Schaden zu, allerdings können bei dauerhaft unzureichender Mundhygiene schädliche Einflüsse durch verbleibende Beläge nicht ausgeschlossen werden. Daher empfehlen wir die Integration in unser Prophylaxeprogramm, dieses beinhaltet eine speziell auf die Kieferorthopädie abgestimmte Zahnreinigung und die sog. Bracketumfeldversiegelung. Bei dieser Versiegelung werden vor dem Anbringen der Brackets die Zähne mit einem fluoridhaltigen Schutzlack überzogen, so sind sie vor schädlichen Einflüssen geschützt. Nach Abschluss der Behandlung wird der Schutzlack natürlich entfernt. Bei Bedarf wird eine Zahnreinigung durchgeführt, hierbei werden alle schädlichen Beläge professionell entfernt. Ein fester Bestandteil des Prophylaxekonzeptes sind regelmäßige Zahnfluoridierungen, bei der die Zähne mit einer Intensivfluoridierung vor möglichen Säureangriffen geschützt werden. 5. BehandlungsspektrumWir bieten Ihnen:
5.I Kieferorthopädische Frühbehandlungen
![]() 5.II Kieferorthopädische Behandlung bei Kindern & Jugendlichen
![]() 5.III Kieferorthopädische Behandlung von Erwachsenen
Einsatzgebiete:
![]() Weitere Informationen finden Sie auch unter der Rubrik „unsichtbare Zahnregulierung“ 5.IV Ästhetische und moderne KieferorthopädieNeben der Wiederherstellung der Funktion führt eine kieferorthopädische Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung der Ästhetik. Moderne Methoden und Materialien ermöglichen
Somit können heute kieferorthopädische Maßnahmen wie z. B. das Schließen von Lücken, Korrektur von Dreh- und Engständen ohne größere Einschränkungen in relativ kurzer Zeit behandelt werden, und sind bis ins hohe Alter möglich. Diese Maßnahmen können mit unauffälligen kleinen Brackets, weiß beschichteten Bögen, Teilspangen (Minipins) oder transparenten Schienen erfolgreich durchgeführt werden. Außerdem finden Sie weitere Informationen unter unsichtbarer Zahnregulierung ![]() ![]() 5.V Interdisziplinäre KieferorthopädieHäufig schafft erst die Kieferorthopädie die Möglichkeit Zahnersatz anfertigen bzw. diesen substanzschonend gestalten zu können z. B:
6. Kieferorthopädische GerätePrinzipiell unterscheidet man zwischen herausnehmbaren und festsitzenden Geräten. Herausnehmbare Apparaturen kommen in der Regel bei Kieferfehlstellungen, leichten Zahnfehlstellungen und nach Abschluss einer Behandlung zum Einsatz.Mit einer festen Zahnspange werden insbesondere Zahnfehlstellungen korrigiert. Allerdings sind durch Neuentwicklungen in den letzen Jahren die Einsatzbereiche beider Varianten deutlich erweitert worden. Wir haben Ihnen in den folgenden Rubriken einige Informationen zu kieferorthopädischen Apparaturen zusammengestellt. 6.I Herausnehmbare GeräteEs gibt eine Vielzahl von Varianten dieser Geräte. Bei der Auswahl der Geräte nehmen wir selbstverständlich Rücksicht auf Ihre individuellen Bedürfnisse. Insbesondere bei Kindern ist die Bruchgefahr nicht zu unterschätzen, daher werden unsere Spangen ausschließlich mit Chrom-Kobalt Drähten (reduzierte Bruchgefahr) hergestellt.Bei der Auswahl und Anfertigung der Geräte berücksichtigen wir natürlich auch neueste medizinische Erkenntnisse, unser Ziel ist eine effektive Behandlung mit stabilem Endergebnis. ![]() Informationsmaterial zur Handhabung und Pflege finden Sie in unserem Downloadbereich 6.II Feste Zahnspange- Multiband- ProphylaxekonzeptEine Multibandapparatur besteht zum einem aus dem Bracket (wird auf den Zahn geklebt) und einem zugehörigen Bogen. Die Backenzähne werden meist mit einem Band versehen. Um das Band setzen zu können, werden die Seitenzähne einige Tage vor Einsetzen der festen Zahnspange mit einem Separiergummi versehen.Durch den Druck des speziellen Gummis entsteht eine kleine Lücke, so dass nach Entfernen der Gummis die Bänder gesetzt werden können. Neuere, spezielle Brackets für die Seitenzähne machen es heute allerdings möglich in einigen Fällen auf diese Bänder zu verzichten. Da wir unseren Patienten die Behandlung so angenehm wie möglich gestalten möchten, bieten wir selbstverständlich diese Form der Behandlung an. Durch den speziellen Aufbau der Brackets und der Bogenform werden die Zähne in die gewünschte Position bewegt. Wir verwenden Brackets der neuesten Generation (nickelfrei, transparent) sowie superelastische und thermoaktive Bögen (angenehmer zu Tragen, schonender für die Zähne und schnellerer Behandlungserfolg). Während der Behandlung mit einer festen Zahnspange ist die Mundhygiene erschwert, um optimalen Schutz und Sicherheit der eigenen Zähne zu gewährleisten, bieten wir eine Bracketumfeldversiegelung sowie die Integration in unser Prophylaxeprogramm an. ![]() Informationsmaterial zur Handhabung und Pflege finden Sie in unserem Downloadbereich 6.III Headgear- GesichtsbogenDer Headgear ist bei richtiger Anwendung ein sehr effektives Gerät, welches die oberen Seitenzähne nach hinten bringen bzw. den Ober- zum Unterkiefer einstellen soll.![]() Typische Anwendungsgebiete:
In unserer Praxis verwenden wir den Headgear nur mit gepolstertem Nackenband und Federzug (angenehmer zu Tragen) sowie mit einer Sicherheitskupplung (verhindert eine Überbelastung der Zähne). Falls ein Headgear nicht erwünscht ist, bieten sich entweder Minipins oder die von uns unter anderem verwendete SUS 2 als Alternative an. Informationsmaterial zur Handhabung finden Sie in unserem Downloadbereich 6.IV MinipinsMinipins dienen der stabilen und stationären Verankerung von festen Zahnspangen. Je nach Anwendungsbereich erlauben Minipins die Einbringung von unauffälligen Teilspangen, dadurch lassen sich insbesondere für Erwachsene Behandlungen ansprechend gestalten. In vielen Fällen ermöglicht eine derartige Behandlung erst die Anfertigung von Zahnersatz, teilweise kann dieser sogar vermieden werden.![]() ![]() 6.V Mitarbeitsunabhängige GeräteWir sind bemüht die kieferorthopädische Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten. Leider geht es nicht immer ohne die Mitarbeit des Patienten. Durch den Einsatz von innovativen Techniken versuchen wir diese allerdings so gering wie möglich zu halten.Nur ein Beispiel hierfür wäre die sogenannte SUS 2, eine fest eingebrachte Feder, die je nach Einstellung das Einhängen von Gummis oder den Einsatz eines Headgears ersetzen kann. ![]() 7. Haltephase- BehandlungsabschlussAn die aktive Behandlungsphase bis zum Abschluss der Behandlung, schließt sich die sogenannte Retentionsphase an. Diese Phase der Behandlung soll die Stabilisierung und Erhaltung des Erreichten ermöglichen. Selbstverständlich betreuen wir unsere Patienten nach einer kieferorthopädischen Behandlung individuell weiter.Unser gemeinsames Ziel ist eine langfristige Stabilisierung des erreichten Zustandes, hierfür bieten wir unterschiedliche Methoden an. Neben einer regelmäßigen Kontrolle ist eines der effektivsten Verfahren das Einbringen eines sogenannten Retainers, ein spezieller Draht (z. B. aus Titan oder einer hochgoldhaltigen Legierung) der mit Kunststoff unsichtbar und dauerhaft an die Zähne geklebt wird. ![]() 8. Download(folgt in Kürze) |